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Rapssorte Inventer: Vital, gesund und kräftig

05 Jul 2017

Dieser Raps beschert nicht nur besonders hohe Erträge. Er macht auch für das Auge etwas her. Denn Inventer ist schon im Herbst ausgesprochen frohwüchsig und setzt sein kräftiges Wachstum im Frühjahr zügig fort. Die starken Verzweigungen und üppigen Schotenpakete sorgen in jedem Fall für einen optisch starken Auftritt. Trotz der etwas überdurchschnittlichen Pflanzenlänge hat Inventer keinerlei Probleme mit mangelnder Standfestigkeit. Weitere Vorteile: hohe Ölgehalte und eine nur geringe Anfälligkeit für Phoma.

Überdurchschnittlich viel Öl je Hektar

Hohe Kornerträge, Ölgehalte und Ölerträge sind ein Markenzeichen dieser Hybridsorte. Für alle drei Ertragseigenschaften bekam >> Inventer nach der dreijährigen Wertprüfung (2013 bis 2015) vom Bundessortenamt daher die Note "8" (hoch bis sehr hoch) *. Auch im anschließenden Bundessortenversuch enttäuschte Inventer nicht: Mit einer relativen Marktleistung von 105 Prozent im Mittel über 19 Standorte übertraf die Hybride die Verrechnungssorten deutlich und bestätigte die guten Leistungen in der vorangegangenen Wertprüfung. Dank dieser guten Ergebnisse löste Inventer das Ticket für die Prüfung in zahlreichen Landessortenversuchen und konnte in vielen Bundesländern einen Prüfplatz für die Ernte 2017 ergattern.

"Besonders die hohen Ölgehalte stechen bei der Sorte immer wieder ins Auge", betont Angela Jürs, Kundenmarketing Raps bei Bayer CropScience Deutschland. Das war auch bei den Bayer-Exaktversuchen so, welche 2016 an 13 Standorten in Deutschland beerntet wurden. "Hier konnte Inventer mit einem mittleren Ölgehalt von 44,6 Prozent glänzen und nahezu alle anderen zugelassenen Sorten im Versuch übertreffen", so Angela Jürs. Derart hohe Ölgehalte rechnen sich auch für den Landwirt. "In der Rapsabrechnung wird bekanntlich nicht nur der Kornertrag, sondern auch der Ölgehalt honoriert", erklärt Jürs.

 

Starke Erscheinung

Auch für spätere Saattermine ist Inventer aufgrund seiner Frohwüchsigkeit sehr gut geeignet. Sollte es also Gründe für eine Verzögerung der Aussaat geben, zum Beispiel witterungsbedingt, ist das mit dieser Sorte kein Problem. Angela Jürs: "Durch die besonders zügige Jugendentwicklung kann es der Sorte gelingen, auch unter erschwerten Bedingungen einen guten Bestand im Herbst zu bilden und damit die Grundlage für hohe Erträge zu legen." Dass Inventer auch bei späteren Aussaaten ertraglich zu überzeugen weiß, zeigen die Bayer-Spätsaatversuche

Nach dem Winter startet die Hybridsorte früh durch, verzweigt sich stark und bildet üppige Schotenpakete. "Manche Landwirte mögen Inventer daher auch allein schon aufgrund seiner starken optischen Erscheinung", weiß Angela Jürs.

Darüber hinaus handelt es sich um eine relativ robuste und gesunde Rapssorte. Ihre Anfälligkeit sowohl gegen Phoma als auch gegen Sclerotinia kann als vergleichsweise gering bezeichnet werden. In Jahren mit einem hohen Sclerotinia-Druck, wie etwa 2016, kann so etwas von Vorteil sein, auch wenn diese Eigenschaft eine gute Pflanzenschutzmaßnahme in der Blüte auf keinen Fall ersetzt.

In den Versuchen übertraf Inventer zahlreiche weitere Sorten noch in anderer Hinsicht: Die Hybride erzielte zum einen eine überdurchschnittliche Tausendkornmasse der geernteten Rapskörner. Zum anderen zeigte sie eine gleichmäßige Korn-Stroh-Abreife. Eine Eigenschaft, die Inventer von vielen anderen neueren Rapssorten unterscheidet und die sich positiv auf die Dreschbarkeit des Rapses bei der Ernte auswirkt.

* Skala von "1" (sehr niedrig) bis "9" (sehr hoch)


Mehr dazu:

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Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel und Biozide
Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“
Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“