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Starker Newcomer gegen Getreidekrankheiten: Ascra Xpro

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24 Nov 2017
Gute Nachrichten für Landwirte: Im Kampf gegen pilzliche Krankheiten im Getreide steht ihnen zur Saison 2018* ein völlig neues Getreidefungizid zur Verfügung. Ascra Xpro heißt das innovative Produkt, das 2018 auf den deutschen Markt kommt - und für noch mehr Leistung sorgt.

Erstmals bei Getreideanwendungen ist dabei der Wirkstoff Fluopyram mit an Bord. Der starke Neuling bewirkt, Krankheitserreger noch schneller und effektiver unschädlich zu machen. Die positiven Effekte der bewährten Xpro-Technologie runden das Profil von Ascra Xpro perfekt ab. Zusammen beschert der neue Wirkstoffdreiklang dem Produkt sowohl ein umfassendes Wirkprofil als auch ein integriertes Resistenzmanagement.

Drei leistungsstarke Wirkstoffe – und jeder aus einer anderen Substanzklasse. Das allein ist schon eine gute Voraussetzung, um ein breites Spektrum an pilzlichen Krankheiten im Sinne einer guten Resistenzvorbeugung effektiv zu bekämpfen. Bei Ascra Xpro sind das zum einen die bereits bewährten Wirkstoffe Bixafen und Prothioconazol.

Zum anderen ist neu dabei: Fluopyram, das damit erstmals in einem Getreidefungizid zum Einsatz kommt. Wie Bixafen hemmt auch diese Substanz das für die pilzliche Energiegewinnung wichtige Enzym Succinat-Dehydrogenase (SDH). Solche SDH-Inhibitoren (SDHI) gelten derzeit als besonders leistungsstark und decken in ihrer Wirkung zudem alle wichtigen pilzlichen Erreger ab.


Neue Wirkstoffklasse

Einzigartiger Vorteil bei Ascra Xpro: Beide SDHI-Vertreter in dem Produkt stammen aus unterschiedlichen chemischen Substanzklassen. Bixafen gilt als führender Wirkstoff in der Klasse der Pyrazol-Carboxamide. Fluopyram wiederum gehört zu den sogenannten Pyridinyl-Ethyl-Benzamiden und ist dabei der erste Vertreter überhaupt aus dieser Gruppe, der für die Anwendung in Getreide zugelassen wurde.
Wegen ihrer unterschiedlichen chemischen Struktur ergänzen sich beide SDHIs im Ascra Xpro hervorragend. So hat sich etwa gezeigt, dass Fluopyram auch solche Erregerstämme erfasst, die aufgrund von Mutationen gegenüber anderen SDHI-Klassen bereits unempfindlich geworden sind.

Komplettiert werden die beiden SDHIs durch Prothioconazol  – dem derzeit stärksten Azol-Wirkstoff. Die unterschiedlichen Profile aller Wirkstoffbestandteile summieren sich zu einer Gesamtleistung, mit der Ascra Xpro alle Vorgängerprodukte übertrifft. Gemeinsam sorgt das Wirkstoff-Trio für eine schnelle, langanhaltende und breite Wirkung.

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Schnellere Wirkung dank Fluopyram

Aufgrund seiner chemischen Beschaffenheit wird Fluopyram besonders rasch von den Pflanzen aufgenommen. Das beschleunigt maßgeblich den Wirkeintritt von Ascra Xpro. Vor allem Septoria- und Rost-Arten, DTR/HTR, Rhynchosporium, Netzflecken sowie Echter Mehltau werden dank dieser bisher nicht gekannten Stopp-Wirkung schnell erfasst - und ermöglichen dem neuen Produkt eine hohe Kurativleistung.

Die beiden anderen, ebenfalls systemischen Xpro-Komponenten werden wie gewohnt über einen längeren Zeitraum von der Blattoberfläche ins Blattinnere nachgeliefert. Das sorgt für eine protektive Wirkung gegen Neuinfektionen. Dieser Schutz erstreckt sich über alle kritischen Entwicklungsstadien und hält nach einer Applikation noch bis weit in die Blütephase an.
Ascra Xpro wirkt damit schnell und langanhaltend zugleich.


Optimale Bioverfügbarkeit

Ascra Xpro kommt als emulgierbares Konzentrat (EC) in den Handel. Ein besonderes Merkmal ist wie bei allen Produkten mit Xpro-Technologie die Leafshield-Formulierung. Die ausgeklügelte Kombination an Zusatzstoffen sorgt dafür, dass sich beim Spritzen Tröpfchen bilden, die in der Luft zunächst stabil ihre Form behalten. Bei Kontakt mit der Blattoberfläche zerfließen sie unmittelbar und benetzen diese vollständig. Den Formuliertechnologen von Bayer ist es gelungen, den ohnehin schon guten Bedeckungsgrad weiter zu steigern. Verglichen mit einem Referenzprodukt ist die durch ein Ascra-Xpro-Tropfen benetzte Blattfläche viermal so groß. Das führt dazu, dass der Spritzfilm sehr schnell abtrocknen kann und eine rasche Regenfestigkeit erreicht wird. So ist selbst bei Niederschlägen, die schon kurz nach dem Spritzen einsetzen, die effektive Bekämpfung von Krankheiten gewährleistet.

Die größere Benetzung erhöht auch die Bioverfügbarkeit der Wirkstoffe und sorgt so dafür, dass deren Potenzial noch besser ausgeschöpft wird. Versuche haben gezeigt, dass 15 Minuten nach dem Spritzen bereits 70 Prozent der Wirkstoffmenge fest in die Wachsschicht der Blattoberfläche eingelagert sind. Nach einer Stunde lag diese Quote bei vollen 100 Prozent.

Dank des bewährten Vital-Komplexes zeigt Ascra Xpro zahlreiche positive Effekte auf die Pflanzenphysiologie. Dazu zählen etwa größere Wurzellängendichten, die zu einer verbesserten Trockenstresstoleranz führen. Außerdem sorgen höhere Chlorophyllgehalte und eine verzögerte Alterung für eine verlängerte Kornfüllungsphase sowie eine höhere Biomasseproduktion je Fläche. Das Resultat sind deutlich gesteigerte Erträge. 


* Zulassung wird Ende 2017 erwartet

Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel und Biozide
Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“
Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“