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Mehr ernten - mehr Flexibilität in der Düngebilanz

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26 Mrz 2018
Die novellierte Düngeverordnung ist in Kraft, und manche Landwirte sind verunsichert. Plötzlich gelten neue Regeln bei der Ermittlung des Düngebedarfs. Und es stellt sich die Frage: Ist die Obergrenze eigentlich hoch genug, um auch weiterhin die gewünschten guten Erträge von den Feldern zu holen? Klar ist: Schlechte Erträge mindern von nun an die in den Folgejahren zugelassene Düngemenge.  Daher zahlen sich alle Maßnahmen aus, die helfen, die Erträge zu stabilisieren. Versuchsreihen zeigen: Dazu zählt auch eine intensive Fungizidstrategie.
Es ist nachhaltig, den Eintrag von Stickstoff in die Böden auf ein notwendiges Maß zu begrenzen und für eine effiziente Nährstoffverwertung zu sorgen. Diesem Ziel dient die novellierte Düngeverordnung, die inzwischen bundesweit in Kraft ist. Klar ist aber auch: Landwirte müssen nun eine ganze Menge beachten, um beim Düngen keine Verstöße zu begehen. In die Kalkulation der Stickstoff-Obergrenze etwa fließen die Stickstoffmengen ein, die aufgrund von Vor- und Zwischenfrüchten anzusetzen sind. Auch die im Boden vorhandene Stickstoffmenge Nmin sowie der Humusgehalt sind zu berücksichtigen.

Eine große Rolle spielt nun außerdem der mittlere Ertrag der vorangegangenen drei Jahre. Dieser wird herangezogen, um den künftigen Stickstoff-Bedarfswert für eine Anbaukultur zu ermitteln. Das klingt plausibel: Je höher die Erträge waren, desto mehr Stickstoff wurde dort auch verwertet. Doch was ist, wenn die Erntemengen in den Vorjahren aus welchen Gründen auch immer unter den Erwartungen geblieben sind? Niedrige Erträge drücken dann auch das Dreijahresmittel - und damit zunächst den Stickstoff-Bedarfswert und schließlich auch die Stickstoff-Obergrenze für die Zukunft. Kurz gesagt: schlechte Ernten führen dazu, dass in den Folgejahren weniger Stickstoff zugeführt werden darf. Damit sind die Weichen für die nächsten Mindererträge und Qualitätseinbußen eigentlich schon gestellt. Denn gerade der Proteingehalt ist stark von der Stickstoffzufuhr abhängig. Eine Abwärtsspirale droht.

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Fungizide sichern Ertragsplus


Für die Landwirte ist es also wichtig, ihre Erträge so gut wie möglich abzusichern und Ernteeinbußen zu verhindern. Vor diesem Hintergrund sind Zahlen interessant, die das Landwirtschaftliche Technologiezentrum (LTZ) Augustenberg in Baden-Württemberg 2017 veröffentlichte. Dabei ging es um Landessortenversuche mit insgesamt 28 Winterweizensorten an fünf süddeutschen Standorten in den Jahren 2013 bis 2017. Darin waren jeweils zwei Behandlungsvarianten miteinander verglichen worden. Die fünfjährige Versuchsreihe mit über 180 Einzelversuchen zeigte, dass Fungizide höhere Erntemengen absichern. Konkret lagen die über alle Sorten und Standorte gemittelten Erträge bei intensivem Fungizid-Einsatz bei 101 Dezitonnen je Hektar. Damit brachte eine intensive Fungizid-Strategie rund elf dt/ha Mehrertrag. Es lohnt sich also ganz offenbar, auf jeglichen Krankheitsbefall mit einer geeigneten Behandlung zu reagieren.


24 Kilogramm mehr Stickstoff

Ein Mehrertrag von 11 dt/ha ist nicht nur für den jeweiligen Saisonabschluss schön. Darüber hinaus geht der Ertrag direkt auch in die Kalkulation des N-Bedarfswerts für die nächsten drei Jahre ein. Und so wirkt sich ein Plus auch auf die künftige Düngemengen-Obergrenze aus. Hier zahlt sich jedes Weizen-Plus spürbar aus.

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"Für jeden Doppelzentner Mehrertrag pro Hektar, den man in der Düngebilanz veranschlagen kann, erhöht sich nach Düngebedarfsermittlung die erlaubte Düngermenge um 2,2 Kilogramm Stickstoff pro Hektar", sagt Maximilian Sturm, Kundenmarketing Getreidefungizide bei Bayer CropScience Deutschland. Für das bei den Landessortenversuchen registrierte Plus von 11 Dezitonnen bedeutet das: Auf jedem Hektar dürften pro Saison gut 24 Kilogramm mehr Stickstoff ausgebracht werden. Das LTZ hat die Art der eingesetzten Fungizide nicht weiter spezifiziert. Es ist aber nachvollziehbar, dass der Mehrertrag umso höher ausfällt, wenn besonders leistungsstarke Produkte und eine intensive Behandlungsstrategie zum Einsatz kommen. So haben etwa die Produkte mit Xpro-Technologie in zahlreichen Studien gezeigt, dass sie gegenüber Vergleichsprodukten zu höheren Erträgen führen. Pflanzenphysiologische Effekte steigern die Stickstoffverwertung bei Trockenstress. Und nicht nur das. Schon seit Längerem ist belegt: Xpro zeigt nicht nur eine hohe Wirksamkeit gegen ein breites Spektrum an Krankheiten. Hinzu kommen stimulierende Effekte auf die Physiologie der Getreidepflanzen. Die Folge: Die Pflanzen reagieren robuster auf Trockenheit, sie bilden größere Blattflächen, leisten mehr Photosynthese, altern langsamer und haben eine längere Kornfüllungsphase. Vieles davon geht mit einer intensiveren Nährstoffverwertung einher. Das heißt: Pflanzen, die mit Xpro-Produkten behandelt werden, haben auch in Trockenstressphasen eine höhere Nährstoffverwertung. Das wirkt sich positiv auf Korn- und Ertragsbildung aus – und damit auch auf die Berechnung der Stickstoff-Obergrenze.

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Für bestmöglichen Schutz sorgen

Die generelle Strategie beim Fungizid-Einsatz formuliert Maximilian Sturm so: "Zu den wichtigen Zeitpunkten wie Bestockungsphase, Schossen und Ährenstadium muss eine optimale Krankheitsbekämpfung gewährleistet werden." Der Getreidefungizid-Experte rät dabei zu einer "intensiven Strategie". Dazu gehöre auch, insbesondere in der sensiblen T2-Phase auf das leistungs-stärkste Produkt Ascra Xpro zu setzen. Das konkrete Anwendungsschema für eine Saison und die jeweilige Rolle der Xpro-Produkte hängen von vielen Faktoren wie Region oder konkretem Krankheitsaufkommen ab.

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Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel und Biozide
Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“
Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“