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RESI-Kalkulator

RESI-Kalkulator ist der praktische Resistenz-Risiko-Rechner von Bayer CropScience. Ermitteln Sie in wenigen Schritten das Resistenzrisiko für Ungräser wie Ackerfuchsschwanz und Windhalm!

Info zur Fruchtfolge

Über die Wahl der Fruchtfolge kann der Ungrasbesatz sowohl direkt als auch indirekt gesteuert werden. So fördern Fruchtfolgen mit hohem Wintergetreideanteil den Ungrasbesatz durch ähnliches Auflaufverhalten, während der Einbau von Hackfrüchten bzw. Sommerungen in eine Fruchtfolge den Ungrasanteil verringert.

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Hilfe zur Fruchtfolge

Mit der Wahl Fruchtfolge und der in ihr enthaltenen Kulturen erfolgt indirekt auch die Entscheidung über die weiteren ackerbaulichen Maßnahmen wie Bodenbearbeitung, Sortenwahl, eingesetzte Herbizide usw.

Während der ausschließliche Anbau von Winterungen das Auftreten von Ungräsern fördert, kann mit dem Einbau von Sommerungen in eine Fruchtfolge der Besatz mit Ungräsern wie Ackerfuchsschwanz und Windhalm verringert werden, da diese fast ausschließlich im Herbst auflaufen und somit innerhalb von Sommerungen nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Zudem ist die Auswahl an Herbiziden mit verschiedenen Wirkungsmechanismen in engen Fruchtfolgen mit hohem Wintergetreideanteil weitaus geringer als in weiten Fruchtfolgen mit breitblättrigen Kulturen oder Sommerungen. Der Anbau von konkurrenzstarken Arten bzw. Sorten kann zudem den Ungrasbesatz weiter reduzieren.

Info zur Bodenbearbeitung

Die Wahl der Bodenbearbeitungsmaßnahmen hat nachhaltigen Einfluss auf das Samenpotential der Fläche. Durch nichtwendende Bodenbearbeitungsmaßnahmen reichern sich Samen in den oberen Bodenschichten an und finden dort ideale Keimbedingungen. Duch wendende Bodenbearbeitung hingegen werden diese Samen in tiefere Bodenschichten verlagert und verrotten dort eher.

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Hilfe zur Bodenbearbeitung

Die Wahl der Bodenbearbeitungsmaßnahmen hat nachhaltigen Einfluss auf das Samenpotential der Fläche.

Durch wendende Bodenbearbeitungsmaßnahmen werden die Samen in tiefere Schichten verlagert und verrotten dort.

Gerade die Samen von Ackerfuchsschwanz und Windhalm haben eine geringere Lebensdauer und Auflaufrate, wenn sie in tiefere Bodenschichten vergraben werden.

Der Einsatz eines Pfluges kann somit die Anzahl an auflaufenden Pflanzen erheblich reduzieren.

Info zum Saattermin Wintergetreide

Durch eine gezielte Wahl des Saattermins kann der Ungrasdruck der Fläche massiv reduziert werden. Bei später Aussaat ist die Auflaufrate und Bestockung von Ungräsern geringer als bei früher Saat. Außerdem können bereits aufgelaufene Ungräser im Zuge der Saatbettbereitung besser mechanisch oder mittels eines Totalherbizids wirkungsvoll bekämpft werden. Der Ungrasdruck der Fläche sinkt somit.

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Hilfe zum Saattermin Wintergetreide

Untersuchungen ergaben, dass bei einer Aussaat zu einem späteren Zeitpunkt deutlich weniger Ackerfuchsschwanzpflanzen auftraten als bei frühem Saattermin.

Neben der vermehrten Auflaufrate zeigen Ungräser in Frühsaaten eine deutlich stärkere Bestockung mit einer somit weitaus höheren Konkurrenzkraft.

Bei späteren Saatterminen sind Auflauf- und Bestockungsrate und somit die Vermehrungsraten von Ungrassamen deutlich geringer.

Zudem können durch eine Verzögerung des Saattermins bereits aufgelaufene Ungräser im Zuge der Saatbettbereitung mechanisch oder vorab chemisch bekämpft werden.

Info zum Ungrasbesatz

Da es in jeder Ungraspopulation einen kleinen natürlichen Anteil an resistenten Pflanzen gibt, ist es notwendig, eine nahezu vollständige Bekämpfung der Ungraspopulation zu erzielen, um die Anzahl an restistenten Pflanzen und somit dei Wahrscheinlichekeit ihrer Selektion so gering wie möglich zu halten.

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Hilfe zum Ungrasbesatz

Je höher der Ungrasbesatz, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne resistente Pflanzen in der Ungraspopulation vorkommen. Deshalb ist es wichtig den Ungrasbesatz möglichst früh gering zu halten.

Info zum Wirkstoffgruppenwechsel

Herbizide Wirkstoffe werden ihrem Wirkungsmechanismus entsprechend in Gruppen eingeteilt, die nach HRAC klassifiziert werden. DIe Verwendung von Wirkstoffen aus verschiedenen Gruppen vermindert den Selektionsdruck auf die Ungraspopulation, während die Benutzung nur einer Wirkstoffgruppe den Selektionsdruck auf die Ungraspopulation erhöht.

Tabelle:

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Hilfe zum Wirkstoffgruppenwechsel

Mit der Wahl Fruchtfolge und der in ihr enthaltenen Kulturen erfolgt indirekt auch die Entscheidung über die weiteren ackerbaulichen Maßnahmen wie Bodenbearbeitung, Sortenwahl, eingesetzte Herbizide usw.

Während der ausschließliche Anbau von Winterungen das Auftreten von Ungräsern fördert, kann mit dem Einbau von Sommerungen in eine Fruchtfolge der Besatz mit Ungräsern wie Ackerfuchsschwanz und Windhalm verringert werden, da diese fast ausschließlich im Herbst auflaufen und somit innerhalb von Sommerungen nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Zudem ist die Auswahl an Herbiziden mit verschiedenen Wirkungsmechanismen in engen Fruchtfolgen mit hohem Wintergetreideanteil weitaus geringer als in weiten Fruchtfolgen mit breitblättrigen Kulturen oder Sommerungen. Der Anbau von konkurrenzstarken Arten bzw. Sorten kann zudem den Ungrasbesatz weiter reduzieren.

Info zum Bekämpfungserfolg

Ein vollständiger Bekämpfungserfolg muss angestrebt werden, um die Anzahl der Ungräser und damit auch das Samenpotential der Fläche so gering wie möglich zu halten.

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Hilfe zum Bekämpfungserfolg

Um auflaufende Ungräser wirkungsvoll zu bekämpfen und den Selektionsdruck so gering wie möglich zu halten, muss eine nahezu vollständige Bekämpfung gewährleistet sein.

Die sichere Strategie zur Vermeidung von Resistenzen ist ein vollständiger Bekämpfungserfolg. Somit sollte auch auf reduzierte Aufwandmengen verzichtet werden, da diese eine metabolische Resistenz fördern können.

Einfluss auf den Bekämpfungserfolg. Achten Sie deshalb auch auf die Anwendungsbedingungen der eingesetzten Herbizide.

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Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel und Biozide
Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“
Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“