Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der deutschen Landwirtschaft leistet einen erheblichen Beitrag zur Begrenzung der nationalen Treibhausgas-Emissionen. Dies ist das zentrale Ergebnis der kürzlich vorgestellten Studie „Klimaeffekte des Pflanzenschutzes in Deutschland“.
Die Berliner Forschergruppe hat beispielsweise errechnet, dass die Treibhausgas-Emissionen für die Produktion einer Tonne Weizen um 13 Prozent steigen würden, weil mehr Fläche benötigt würde. Bei einem vollständigen Wegfall der Fungizide in Deutschland müssten laut Studie etwa 1,2 Millionen Hektar zusätzliches Ackerland in anderen Weltregionen kultiviert werden.
Das mehrstufige Forschungsvorhaben wird vom Industrieverband Agrar unterstützt. Die Studie steht zum Download unter www.iva.de zur Verfügung.