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Gut geschützt von Anfang an

06 Jul 2017
Die meisten Getreidebauern nutzen heutzutage gebeiztes Saatgut - und das nicht ohne Grund:
Durch die Beizung können viele Erreger in Schach gehalten werden, die früher noch ganze Ernten vernichteten.

Doch Beize ist nicht gleich Beize. Aus diesem Grund sollte vor einer Entscheidung für ein Beizmittel immer auch das produktspezifische Wirkspektrum berücksichtigt werden. So wird beispielsweise Steinbrand von fast allen Beizen erfasst, wogegen ein Schutz gegen Krankheiten wie Flugbrand, Fusarium oder Typhula häufig nicht gegeben ist.

Auch Elektronenbehandlungen oder andere Maßnahmen ohne chemische Behandlung, die lediglich die Hülle des Saatguts desinfizieren, sollten genau und kritisch unter die Lupe genommen werden, da auch sie häufig ein nur unvollständiges Schutzspektrum besitzen.

Samenbürtige, embryonahe Erreger wie zum Beispiel Weizen- und Gerstenflugbrand sowie bodenbürtige Krankheiten zu denen auch Typhula, Zwergsteinbrand oder Schneeschimmel zählen, werden durch solche Behandlungen nicht erfasst und erfordern somit eine chemische Behandlung.

 

 


Erst der bei der chemischen Behandlung entstehende Beizhof kann als wirkungsvoller Schutzschild gegen die genannten Krankheiten angehen und bietet darüber hinaus auch Schutz vor späteren Insektenangriffen.

Weitere Vorteile einer chemischen Beize sind darüber hinaus die nachweislich positiven, physiologischen Effekte.

Die neue Beize Baytan [3] unterscheidet sich vom Vorgängerprodukt durch ihre Zusammensetzung. Triadimenol als Komponente wird nun anders ergänzt – um Prothioconazol als leistungsstarken fungiziden Wirkstoff sowie um Fluopyram, eine innovative Komponente aus den Bayer-Entwicklungslabors. Das bedeutet drei Wirkstoffklassen, mit denen das Mittel vor samen- und bodenbürtigen Erregern sowie vor frühen Blattkrankheiten schützt. Baytan [3] ist die derzeit einzige Beize, mit der sich Typhula in Gerste mindern lässt. Außerdem ist das Produkt gegen Schneeschimmel, Netzflecken, Flugbrand und Gerstenhartbrand sowie gegen Streifenkrankheit und Echten Mehltau zugelassen.
Die Beize beeinflusst auch die Wurzelbildung:
Längere Wurzeln und mehr Masse machen die Pflanze robuster. Genauso wie die messbare Verkürzung des Halmhebers und dickere Halme.

Bei der Verwendung von Beizen bleibt außerdem die Wirkstoffmenge pro Hektar überschaubar, da die Wirkstoffe unmittelbar an ihren eigentlichen Wirkort gelangen und so deutlich effizienter verwendet werden können.

Um sicherzugehen qualitativ gutes und damit auch umfassend geschütztes Saatgut zu verwenden, können sich Anwender am Zertifikat der SeedGuard Gesellschaft für Saatgutqualität orientieren.
Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel und Biozide
Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“
Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“