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Was sind Resistenzen?

Unter Herbizid-Resistenz versteht man die erbliche Fähigkeit einer Pflanze, eine Herbizid-Dosis zu überleben, die für diese Pflanze unter normalen Umständen tödlich wäre. Ungräser und Unkräuter mit Resistenzen gegen Herbizide sind ein natürliches Phänomen. Resistente Pflanzen treten in jeder Population auf, allerdings mit sehr geringer Häufigkeit. Sie kann variieren von 1 Pflanze pro Hektar bis zu 1 Pflanze pro mehreren tausend Hektar.

Die Resistenz in einer Pflanze wird durch eine genetische Veränderung innerhalb der Pflanze, die wiederum durch Umweltbedingungen (z.B. Strahlung) verursacht wird, ausgelöst.

Solange nur einzelne Pflanzen mit einer Resistenz gegenüber Herbiziden auftreten, wirken die Herbizide auf der Fläche noch sehr gut.

Wenn jedoch die Anzahl der resistenten Pflanzen auf der Fläche durch Selektion sehr stark zu nehmen und die Wirkung von Herbiziden nachlässt, spricht man von einer Feldresistenz. Durch Ertragsausfälle oder zusätzliche Herbizid-Maßnahmen entsteht ein wirtschaftlicher Schaden.