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Diagnose

Die Diagnose hilft bei der einfachen Bestimmung von Schädlingen, Unkräutern, Ungräsern und Krankheiten und liefert mögliche Produktempfehlungen. Grenzen Sie schrittweise ein.
Augenfleck, Spitzer
Getreidebau
Rhizoctonia cerealis
an Weizen, Gerste, Roggen, Triticale

Schadbild
Das Schadbild hat Ähnlichkeit mit dem der Halmbruchkrankheit. Es bilden sich augenfleckenähnliche, im Inneren hellgraue Nekrosen mit deutlich schwarzbraunem Rand, der auch gegen das gesunde Gewebe scharf abgegrenzt ist. Die Form der Flecken kann spitzoval sein; meist sind sie aber ausgedehnt und unregelmäßig geformt. In der hellgrauen Zone finden sich häufig die dunkelbraunen, kleinen Sklerotien des Pilzes. Der scharf abgegrenzte Saum sowie die leicht abkratzbaren Sklerotien ermöglichen die Differenzierung gegenüber Halmbruch. Der Halmgrund wird bis zu einer Höhe von etwa 30 cm befallen. Oft findet man die Flecken auch am unterirdischen Halmteil; gelegentlich werden auch die Wurzeln befallen. Dringt der Pilz bei starkem Befall in das Halminnere ein, so können die Halme an der Infektionsstelle brechen.

Bedeutung/Vorkommen
Das Ausmaß des Befalls ist sortenabhängig; eine Abhängigkeit von der Fruchtfolge kann nicht festgestellt werden. Infektionen werden begünstigt auf sandigen und sauren Böden, bei geringer Bodenfeuchte und niedrigen Temperaturen. Unter für die Pilzentwicklung günstigen Bedingungen kann die starke Vermorschung der Halme zu Lager und entsprechenden Ertragsverlusten führen.
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