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Pflanzenschutzmittel / Beizmittel / Gaucho® 70 WS für die Pillierung von Rübensaatgut

Folicur® GramFixTM

Gaucho® 70 WS für die Pillierung von Rübensaatgut

Insektizide Saatgutausstattung zum Schutz von Rüben

Beizmittel
Gaucho® 70 WS für die Pillierung von Rübensaatgut
Formulierung
Schlämmbeize
Wirkstoff
  • 700 g/kg Imidacloprid
Artikelnummer Verpackungsgröße Paletteneinheit
Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel und Biozide

Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“

Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“

BVL - Bestimmungen

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Ackerbau

MoosknopfkäferAnw.-Nr.: 024787-00/00-001

Status
Zulassung, bis 31.12.2024
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Zuckerrübe, Futterrübe
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Moosknopfkäfer
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
pillieren
Aufwand
130 g pro Einheit Saatgut
maximaler Mittelaufwand 169 g/ha (entsprechend maximal 1,3 Saatgut-Einheiten pro ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

RübenfliegeAnw.-Nr.: 024787-00/00-002

Status
Zulassung, bis 31.12.2024
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Zuckerrübe, Futterrübe
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Rübenfliege
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
pillieren
Aufwand
130 g pro Einheit Saatgut
maximaler Mittelaufwand 169 g/ha (entsprechend maximal 1,3 Saatgut-Einheiten pro ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

BlattläuseAnw.-Nr.: 024787-00/00-003

Status
Zulassung, bis 31.12.2024
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Zuckerrübe, Futterrübe
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Blattläuse
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
pillieren
Aufwand
130 g pro Einheit Saatgut
maximaler Mittelaufwand 169 g/ha (entsprechend maximal 1,3 Saatgut-Einheiten pro ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Blattläuse als VirusvektorenAnw.-Nr.: 024787-00/00-004

Status
Zulassung, bis 31.12.2024
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Zuckerrübe, Futterrübe
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Blattläuse als Virusvektoren
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
pillieren
Aufwand
130 g pro Einheit Saatgut
maximaler Mittelaufwand 169 g/ha (entsprechend maximal 1,3 Saatgut-Einheiten pro ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Schnellkäfer (Drahtwurm)Anw.-Nr.: 024787-00/00-005

Status
Zulassung, bis 31.12.2024
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Zuckerrübe, Futterrübe
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Schnellkäfer (Drahtwurm)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
pillieren
Aufwand
130 g pro Einheit Saatgut
maximaler Mittelaufwand 169 g/ha (entsprechend maximal 1,3 Saatgut-Einheiten pro ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Tausendfüssler (Diplopoda)Anw.-Nr.: 024787-00/00-006

Status
Zulassung, bis 31.12.2024
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Zuckerrübe, Futterrübe
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Tausendfüssler (Diplopoda)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
pillieren
Aufwand
130 g pro Einheit Saatgut
maximaler Mittelaufwand 169 g/ha (entsprechend maximal 1,3 Saatgut-Einheiten pro ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Anwenderschutz/GHS

  • GHS07
  • GHS09

Signalwort: Achtung

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

P301+P312: BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. 

P333+P313: Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P501: Inhalt/Behälter in Übereinstimmung mit örtlichen Vorschriften entsorgen.

SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

SB110: Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.

SE1201: Dicht abschließende Schutzbrille tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SF6142: Beim Umgang mit gebeiztem Saatgut Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen.

SF6161: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen beim Absacken des Saatgutes.

SF618: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen beim Reinigen der Beizgeräte.

SS1201: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SS2204: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z. B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

ST1271: Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß) gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in der jeweils geltenden Fassung, tragen beim Reinigen des Beizgerätes.

Kennzeichnungsauflagen Umwelt

NB663: Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht gefährdet (B3).

NH677: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Verschüttetes Saatgut sofort zusammenkehren und entfernen."

NH679: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Das Mittel ist giftig für Vögel; deshalb dafür sorgen, dass kein Saatgut offen liegen bleibt. Vor dem Ausheben der Schare Dosiereinrichtung rechtzeitig abschalten, um Nachrieseln zu vermeiden."

NH680: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Behandeltes Saatgut und Reste wie Bruchkorn und Stäube, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle."

NH681: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Keine Ausbringung des behandelten Saatgutes bei Wind mit Geschwindigkeiten über 5 m/s."

NH682: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Das behandelte Saatgut einschließlich enthaltener oder beim Sävorgang entstehender Stäube vollständig in den Boden einbringen."

NH6831: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Die Aussaat von behandeltem Saatgut darf nur dann mit einem pneumatischen Gerät, das mit Unterdruck arbeitet, erfolgen, wenn dieses in der "Liste der abdriftmindernden Sägeräte" des Julius Kühn-Instituts aufgeführt ist (einzusehen auf der Homepage des Julius Kühn-Instituts http://www.jki.bund.de/geraete)."

NN1001: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.

NN1002: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.

NT697: Durch ein geeignetes Beizverfahren, das insbesondere die Verwendung eines geeigneten Haftmittels beinhaltet, ist sicherzustellen, dass das behandelte Saatgut staubfrei und abriebfest ist.

NT699: Die Behandlung von Saatgut muss mit einem Gerät erfolgen, das in die Pflanzenschutzgeräteliste als Beizgerät eingetragen ist (Anlage zur Siebenundzwanzigsten Bekanntmachung über die Eintragung von Pflanzenschutzgeräten in die Pflanzenschutzgeräteliste vom 01. Juli 1993, BAnz S. 7567, in der jeweils geltenden Fassung).

NT6991: Die Anwendung des Mittels auf Saatgut darf nur in professionellen Saatgutbehandlungseinrichtungen vorgenommen werden, die in der Liste "Saatgutbehandlungseinrichtungen mit Qualitätssicherungssystemen zur Staubminderung" des Julius Kühn-Instituts aufgeführt sind (einzusehen auf der Homepage des Julius Kühn-Instituts  http://www.jki.bund.de).

NT700: Das mit diesem Pflanzenschutzmittel behandelte Saatgut darf nur in Verkehr gebracht werden, wenn es entsprechend den Vorschriften in § 32 Absatz 3 Pflanzenschutzgesetz und Artikel 49 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 gekennzeichnet ist.

NW263: Das Mittel ist giftig für Fischnährtiere.

NW467: Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

NW811: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Keine Ausbringung auf drainierten Flächen."

WMI4A: Wirkungsmechanismus (IRAC-Gruppe): 4A

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