Agrar Magazin / Farmhygiene

Vorratsschutz im Lager
Farmhygiene

Sicherheit auch nach der Ernte

Wenn die Ernte unter Dach und Fach ist, kann nichts mehr passieren – sollte man meinen. Leider stimmt das nicht immer. Denn auch im Lager lauern Gefahren:
Weltweit werden jedes Jahr geschätzte 15 Prozent der gesamten Getreideernte durch Pilze, Insekten, Vögel und Nagetiere vernichtet. Ungefähr 80 Prozent der Schäden gehen auf das Konto von Insekten. Neben Fraßverlusten resultiert daraus auch Verunreinigung im Getreide - welches dann entsorgt werden muss. Um wirtschaftlichen Schaden abzuwenden, müssen Landwirte ihre Lagerräume extrem gut vorbereiten, damit Vorratsschädlinge nicht zum Zuge kommen.

Sauberkeit ist das A und O

Penible Sauberkeit ist daher vor allem im Lagerraum, aber auch bei der Erntetechnik und in der Getreidereinigung gefordert. Der Besen alleine reicht für die Lagerflächen nicht aus: Mit Industriestaubsauger und anderen Hilfsmitteln müssen selbst kleine und versteckte Ritzen, Fugen und Ecken gesäubert werden.
V. Hedwig, Produktmanager Farmhygiene
Risse oder Spalten im Lager können wirkungsvoll mit Silikon verschlossen werden - andere Mittel wie z.B. Bauschaum eignen sich auf Grund ihrer offenporigen Beschaffenheit nicht.
Volkmar Hedwig, Produktmanager Farmhygiene

Zusätzlicher Schutz: K-Obiol EC 25

Und selbst in scheinbar sauberen Getreidelagern gibt es versteckte Infektionsquellen. Deshalb empfiehlt es sich dringend, die geräumten Lager zusätzlich zu schützen. In Deutschland ist ein zugelassenes Produkt für die Spritzapplikation in Leerräumen K-Obiol EC 25. Das Insektizid kann sowohl auf glatten als auch auf porösen Oberflächen eingesetzt werden. Dank seiner langen Wirkung wird auch Ungeziefer erfasst, das sich erst nach der Applikation zum erwachsenen Insekt entwickelt.

Bei Befall: Grain Protector
Doch selbst wenn Getreide bereits befallen ist, können Landwirte noch Schaden abwenden. Ein wichtiges Instrument dabei ist der Grain Protector: Mit ihm erreicht die Spritzbrühe jedes Korn. Das Gerät lässt sich an Förderbändern einsetzen und auch in andere Fördertechniken integrieren.
Der Grain Protector

Der Film zeigt, wie einfach die Dosierung mit diesem Gerät ist, aber auch die flexiblen Einsatzmöglichkeiten.

Fazit: Die sorgfältige mechanische und chemische Vorbereitung von Lagerstätten empfiehlt sich, um Schäden und Verluste zu vermeiden. Hierbei ist K-Obiol EC 25 das ideale Mittel. Bei Befall hilft der Grain Protector. Er wurde auf Initiative von Bayer entwickelt und ist bei der AGRO Schuth GmbH erhältlich.