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Pflanzenschutzmittel / Insektizid / Movento® SC 100

Movento® OD 150 Previcur® Energy

Movento® SC 100

Insektizid gegen Apfelblutlaus, Birnenblattsauger, Erdbeermilbe und Schildläuse an verschiedenen Steinobstkulturen sowie Johannis- und Stachelbeeren

Insektizid
Movento® SC 100
    • Vollsystemische Wirkung schützt den Neuzuwachs und erfasst zusätzlich versteckt lebende Insekten
    • Neuer Wirkungsmechanismus für eine optimale Bekämpfung von Schadinsekten
    • Das günstige Nützlingsprofil trägt zur indirekten Bekämpfung von Schadinsekten bei

     

    Movento SC 100 wurde für Notfallsituationen gemäß Art. 53 der Verordnung (EG) 1107/2009 für die Anwendung in Apfel und Birne zugelassen.
    Gültigkeit für Apfel: 18. April bis zum 15. August 2018
    Gültigkeit für Birne: 20. April bis zum 17. August 2018
    Gültigkeit für Steinobst: 01. Mai bis zum 28. August 2018
    Gültigkeit für Johannis- und Stachelbeere: 15. Juni bis zum 12. Oktober 2018
    Gültigkeit für Erdbeere: 22. August bis zum 19. Dezember 2018


    Details finden Sie in der Gebrauchsanleitung.
    Entsprechend der Genehmigung ist die Produktmenge limitiert.

    Bitte beachten Sie die Kennzeichnungsauflagen, Anwendungsbestimmungen
    und Anwendungshinweise auf dem Etikett der Handelsware.

    Formulierung
    Suspensionskonzentrat
    Wirkstoff
    • 100 g/l Spirotetramat
    Artikelnummer Verpackungsgröße Paletteneinheit
    80518072 Karton 4 x 3 l Kanister 60
    Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel und Biozide

    Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“

    Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“

    BVL - Bestimmungen

    Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

    Obstbau

    Apfelblutlaus (Eriosoma lanigerum)Anw.-Nr.: /

    Status
    Zulassung, bis 19.12.2018
    Anwendungsbereich
    Freiland
    Wirkungsbereich
    Insektizid
    Kultur/Objekt
    Apfel
    Einsatzgebiet
    Obstbau
    Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
    Schadorganismus/Zweck
    Apfelblutlaus (Eriosoma lanigerum)
    Max. Zahl Behandlungen
    in der Anwendung: 2, in der Kultur bzw. je Jahr: 2
    Anwendungstechnik
    sprühen
    Aufwand
    0,75 l/ha und je m Kronenhöhe (max. 2,25 l/ha) in max. 500 l Wasser/ha und m Kronenhöhe
    Wartezeit in Tagen
    21
    Anwendungszeitpunkt
    nach der Blüte (ab BBCH 69 - 72); nach Befallsbeginn und ab Warndienstaufruf
    Anwendungsbestimmungen
    NT1095,
    NW605-1+NW606

    Gemeiner Birnenblattsauger (Psylla pyri)Anw.-Nr.: /

    Status
    Zulassung, bis 19.12.2018
    Anwendungsbereich
    Freiland
    Wirkungsbereich
    Insektizid
    Kultur/Objekt
    Birne
    Einsatzgebiet
    Obstbau
    Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
    Schadorganismus/Zweck
    Gemeiner Birnenblattsauger (Psylla pyri)
    Max. Zahl Behandlungen
    in der Anwendung: 2, in der Kultur bzw. je Jahr: 2
    Anwendungstechnik
    spritzen oder sprühen
    Aufwand
    0,75 l/ha und je m Kronenlänge (max. 2,25 l/ha) in max. 500 l Wasser/ha und m Kronenhöhe; maximal 2,25 l/ha (max. 3 m Kronenlänge)
    Wartezeit in Tagen
    21
    Weitere Erläuterungen:
    bei voller Belaubung
    Anwendungszeitpunkt
    BBCH 71 - 81, nach Warndienstaufruf
    Anwendungsbestimmungen
    NT1095,
    NW609-1

    Erdbeermilbe (Phytonemus pallidus)Anw.-Nr.: /

    Status
    Zulassung, bis 19.12.2018
    Anwendungsbereich
    Freiland
    Wirkungsbereich
    Insektizid
    Kultur/Objekt
    Erdbeere
    Einsatzgebiet
    Obstbau
    Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
    Schadorganismus/Zweck
    Erdbeermilbe (Phytonemus pallidus)
    Stadium Schadorganismus:
    Larven und Adulte
    Max. Zahl Behandlungen
    in der Anwendung: 2, in der Kultur bzw. je Jahr: 2
    Anwendungstechnik
    spritzen mit Dreidüsengabel
    Aufwand
    1 l/ha und in 1.000 - max. 2.000 l/ha Wasser
    Wartezeit in Tagen
    F
    Anwendungszeitpunkt
    Ertragsanlagen ab Warndienstaufruf (nach dem Abmulchen, ab BBCH 91); Vermehrungsanlagen vor der Rodung (BBCH 41 - 49)
    Anwendungsbestimmungen
    NT112
    Auflagen
    NW642-1

    Maulbeerschildlaus (Pseudaulacaspis pentagona), Rote Austernschildlaus (Epidiaspis leperii)Anw.-Nr.: /

    Status
    Zulassung, bis 19.12.2018
    Anwendungsbereich
    Freiland
    Wirkungsbereich
    Insektizid
    Kultur/Objekt
    Kirsche, Pflaumen, Zwetschen, Mirabellen, Pfirsich
    Einsatzgebiet
    Obstbau
    Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
    Stadium Kultur
    ab 69
    Schadorganismus/Zweck
    Maulbeerschildlaus (Pseudaulacaspis pentagona), Rote Austernschildlaus (Epidiaspis leperii)
    Stadium Schadorganismus:
    Wanderlarven und Adulte
    Max. Zahl Behandlungen
    in der Anwendung: 2, in der Kultur bzw. je Jahr: 2
    Anwendungstechnik
    sprühen
    Aufwand
    0,75 l/ha und je m Kronenlänge (max. 2,25 l/ha) in max. 500 l Wasser/ha und je m Kronenlänge
    Wartezeit in Tagen
    21
    Anwendungszeitpunkt
    nach der Blüte, nach Warndienstaufruf
    Anwendungsbestimmungen
    NT1095,
    NW605-1+NW606

    Maulbeerschildlaus (Pseudaulacaspis pentagona)Anw.-Nr.: /

    Status
    Zulassung, bis 19.12.2018
    Anwendungsbereich
    Freiland
    Wirkungsbereich
    Insektizid
    Kultur/Objekt
    Johannisbeere, Stachelbeere
    Einsatzgebiet
    Obstbau
    Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
    Stadium Kultur
    BBCH 91-97
    Schadorganismus/Zweck
    Maulbeerschildlaus (Pseudaulacaspis pentagona)
    Stadium Schadorganismus:
    Wanderlarven und Adulte der 2. Generation
    Max. Zahl Behandlungen
    in der Anwendung: 2, in der Kultur bzw. je Jahr: 2
    Anwendungstechnik
    sprühen
    Aufwand
    0,75 l/ha in max. 1.000 l Wasser/ha (max. 1,5 l/ha und Jahr)
    Wartezeit in Tagen
    F
    Anwendungszeitpunkt
    nach der Ernte, nach Warndienstaufruf
    Anwendungsbestimmungen
    NT109
    Auflagen
    NW642-1

    Anwenderschutz/GHS

    • GHS07
    • GHS08
    • GHS09

    Signalwort: Achtung

    EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

    H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

    H361fd: Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.

    H411: Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

    P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

    P308+P311: BEI Exposition oder falls betroffen: GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

    P501: Inhalt/Behälter in Übereinstimmung mit örtlichen Vorschriften entsorgen.

    SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

    SB010: Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

    SB005: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.

    SB111: Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.

    SB166: Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.

    SF245-02: Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.

    SS110-1: Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.

    SS206: Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.

    SS2101: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

    SS530: Gesichtsschutz tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

    SS610: Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

    Kennzeichnungsauflagen Umwelt

    NB6611: Das Mittel wird als bienengefährlich eingestuft (B1). Es darf nicht auf blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden; dies gilt auch für Unkräuter. Bienenschutzverordnung vom 22. Juli 1992, BGBl. I S. 1410, beachten.

    NW264: Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

    NW468: Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

    Wirksamkeiten und Mischbarkeiten werden geladen.