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Wachstumsregler

Wachstumsregler sind Stoffe, die in den Phytohormonhaushalt der Pflanze eingrei-fen und so das Längenwachstum und damit die Standfestigkeit der Pflanze beein-flussen können. Ihr Einsatz wirkt sich positiv auf Ertrag und Qualität des Erntegutes aus und ist daher in der intensiven Pflanzenproduktion weit verbreitet.

Warum Wachstumsregler einsetzen?

Die nach milden Wintern sehr weit und üppig entwickelten Getreidebestände verlangen einen gezielten und sicheren Einsatz von Wachstumsregulatoren. Weiterhin macht man sich die bestandsregulierenden Effekte der Wachstumsregler zu nutze.  Primäres Ziel beim Einsatz von Wachstumsreglern in der Getreideproduktion ist es, Lager zu verhindern. Der wichtigste Aspekt ist die Produktionssicherheit, d.h. dass angestrebte Erträge und Qualitäten erreicht werden. Neben wirtschaftlichen Aspekten bedeuten z.B. 20 dt/ha geringere Erträge durch vorzeitiges Lager in etwa 40–50 kg N/ha geringere Entzüge,  somit eine deutlich erhöhte Austragsgefahr von Stickstoff und damit Belastung der Umwelt. Ernteerschwernisse, eventuell höhere Trocknungskosten und Mindereinnahmen durch Qualitätseinbußen ziehen schnell Verluste von 250 Euro und mehr pro Hektar nach sich.