Agrar Magazin

Roundup - Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

Roundup - Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

Disclaimer:

Bundestag und Bundesrat haben ein umfassendes Maßnahmenpaket für den Insektenschutz beschlossen. Das Paket besteht aus zwei Teilen: Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes und einer Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung. Die geänderte Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung zielt auf eine deutliche Reduktion des Einsatzes von bestimmten Pflanzenschutzmitteln ab. Davon betroffen sind vor allem Herbizide mit dem Wirkstoff Glyphosat.

Wichtig vorab: Es gibt kein generelles Verbot für die Anwendung Glyphosat-haltiger Pflanzenschutzmittel.

Unseren Blick auf das Insektenschutzpaket sowie mehr Informationen über die zukünftigen Möglichkeiten der Glyphosat-Anwendung haben wir für Sie in diesem Fachbeitrag zusammengefasst.

Entscheidungshilfe für einen Glyphosateinsatz
Um leichter beurteilen zu können, wann eine Anwendung Glyphosat-haltiger Pflanzenschutzmittel möglich ist, haben wir Ihnen eine Entscheidungshilfe zum Download erstellt.

Drei Gründe für die Nr. 1:

Effiziente Unkrautkontrolle dank Innovativem Netzmittelsystem
Rekordschnelle & wurzeltiefe Wirkung ohne Brenneffekt

Maximale Anwenderflexibilität durch kurze Wartezeiten
6 Stunden Wartezeit bei einjährigen Unkräutern, 2 Tage bei Quecke (Bei voller Aufwandmenge und unter optimalen Anwendungsbedingungen)

Optimaler Bodenschutz
Dank Roundup®* ist ein Pflugeinsatz nicht nötig, wodurch die Gefahr der Erosion und des Humusabbaus minimiert, der CO2-Fußabdruck verbessert und das Bodenleben nicht gestört wird.

*Roundup® bezieht sich im Folgenden immer auf die Produkte Roundup®PowerFlex und Roundup®REKORD.

Im Frühjahr vor der Aussaat oder im Sommer zur Stoppelbehandlung – Roundup ist immer die beste Wahl.

Die Basis für eine nachhaltige Kulturführung ist eine effiziente Unkrautkontrolle vor der Aussaat. Roundup stellt dies ab Vegetationsbeginn sicher und kontrolliert Unkräuter und Reste der Zwischenfrucht wurzeltief. Auch der Einsatz von Roundup auf der Stoppel ist aus mehreren Gründen wichtig. Zum einen stellt der Roundup-Einsatz auf der Stoppel einen bedeutenden Baustein im Resistenzmanagement dar. Mit seiner schnellen Wirkung unterstützt das Herbizid den Landwirt zudem bei einer boden- und klimaschonenden Kontrolle von Ausfallkulturen und Problemunkräutern.

Fazit: Ob zur Vorsaat- oder Stoppelanwendung, im Wein-, Obst- und Gemüsebau, auf Stilllegungsflächen sowie im Forstbereich Roundup®PowerFlex und Roundup®REKORD erzielen in den verschiedenen Segmenten eine effektive Wirkung.

Vorteile von Roundup auf einen Blick:

Roundup ist DAS ORIGINAL seit 1974

Roundup wurde mit über 40 Jahren Forschung und Entwicklung stetig weiterentwickelt und optimiert.

Effiziente Unkrautkontrolle durch innovatives Netzmittel

Das Roundup Netzmittelsystem transportiert den Wirkstoff schonend, optimal und schnell, ohne Brenneffekt, durch die Blattoberfläche in die Pflanze bis zur Wurzelspitze.

Schnelle Wirkung Roundup

Wirkungssicherheit auch bei hohen Wasserhärten

Roundup Formulierungen gewährleisten auch bei hohen Wasserhärten eine optimale Wirkstoffaufnahme - Eine Zugabe von SSA, Netz- und Haftmitteln ist nicht notwendig - es verbessert nicht die Wirkung!

Überlegene herbizide Wirkung gegenüber Vergleichsprodukte

Die überlegene herbizide Wirkung von Roundup wurde in zahlreichen Versuchen geprüft. Daher sind eine unkrautspezifische Aufwandmengenempfehlung und ein bewusster Wirkstoffeinsatz möglich.

Maximale Anwenderflexibilität dank sehr kurzer Wartezeit

Bis zur Bodenbearbeitung von 6 Stunden bei einjährigen Unkräutern bzw. von 2 Tagen bei Quecke (Bei voller Aufwandmenge und unter optimalen Anwendungsbedingungen).

Jeder Wetterlage gewachsen

  • Schwierige Witterungsbedingungen bis -4 Grad sind keine Herausforderung bei wüchsigen Bedingungen am Tag
  • Mit Roundup sind Anwendungen auch auf taufeuchtem, aber nicht tropfnassem Unkrautbestand möglich!

Maximale Zulassungsbreite

Roundup-Produkte verfügen über die breiteste Zulassung am Markt.

Warum Glyphosat: Optimaler Bodenschutz und C02-Fußabdruck

Glyphosat, der Wirkstoff in Roundup, wird in den Medien gerne als Stellvertreter für chemischen Pflanzenschutz angeführt. Weltweit wird Glyphosat seit Jahrzehnten häufig eingesetzt und ist dementsprechend sehr gut untersucht. Gerade in Deutschland wird Glyphosat besonders sorgsam eingesetzt und bringt einen großen Vorteil mit sich: Es ermöglicht eine Unkrautkontrolle ohne Pflug, wovon die Natur gleich mehrfach profitiert.
Warum Glyphosat? Schaubild

Die Glyphosat-Anwendung ermöglicht eine pfluglose Bodenbearbeitung. Diese hat u.a. folgende Vorteile:

Glyphosat ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung nicht krebserregend!

Die IARC (keine Zulassungsbehörde) hat Glyphosat als „wahrscheinlich karzinogen“ eingestuft. In die gleiche Gruppe fallen rotes Fleisch und heiße Getränke. Diese Bewertung steht im Wiederspruch zu 40 Jahren wissenschaftlicher Forschung:

Toxizität Glyphosa

Downloads

Nützlich, wissenswert, informativ – hier finden Sie Informationen in kompakter Form:

FAQs

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen

Was sind Roundup®PowerFlex und Roundup®REKORD?

Roundup®PowerFlex und Roundup®REKORD sind systemische Breitbandherbizide und enthalten den Wirkstoff Glyphosat. Glyphosat zählt zu den Aminophosphonsäureverbindungen und ähnelt in seiner chemischen Struktur der natürlich vorkommenden Aminosäure Glycin.

Wie erfolgt die Aufnahme von Roundup®-Produkten?

Der Wirkstoff von Roundup®-Produkten wird über die nicht verholzten oberirdischen grünen Pflanzenteile aufgenommen. Die Verteilung in der Pflanze erfolgt über die Leitbahnen systemisch in der gesamten Pflanze. Die so behandelten Pflanzen sterben ab und auch mehrjährige Unkraut- und Ungrasarten werden bis in die Wurzelspitzen sicher erfasst.

Was geschieht in der Pflanze?

Im Stoffwechsel aller Pflanzen gibt es eine Schaltstelle, in der sich lebenswichtige biochemische Vorgänge abspielen: die Bildung der essentiellen Aminosäuren, die für den Aufbau der pflanzlichen Eiweiße benötigt werden. An der Bildung der essentiellen Aminosäuren ist das Enzym EPSPS beteiligt. Dieses Enzym wird durch den Wirkstoff Glyphosat blockiert – die Produktion von Eiweißen wird unterbrochen. Die Pflanze verwelkt.

Was geschieht im Boden?

Der Wirkstoff Glyphosat in Roundup®-Produkten wird schnell an Ton-Humus-Komplexe im Boden angelagert und von Mikroorganismen biologisch zu natürlichen Substanzen, wie Kohlendioxid und Wasser, abgebaut. Wegen der starken Adsorption an die Bodenteilchen findet keine Verlagerung ins Grundwasser statt. Roundup®-Produkte haben keine Bodenwirkung.

Welches Risiko besteht für Menschen und Tiere?

Menschen und Tiere haben kein EPSPS-Enzym. Daher ist bei sachgemäßer Anwendung eine Gefährdung durch Roundup®-Produkte ausgeschlossen. Im Langzeit-Fütterungsstudien mit dem in Roundup®PowerFlex und Roundup®REKORD verwendeteten Wirkstoff Glyphosat konnten keine negativen Auswirkungen auf die Tiere nachgewiesen werden. Die genetische Zellstruktur wird nicht angegriffen und es findet keine Anreicherung in biologischen Kreisläufen statt. Roundup®-Produkte sind außerordentlich geringflüchtig und werden deshalb nicht über das Atemsystem aufgenommen. Roundup®PowerFlex und Roundup®REKORD sind nicht als bienengefährlich eingestuft (B4).

Welcher Abstand ist zu Hecken und Feldgehölzen einzuhalten?

Ein Abstand zu Saumbiotopen ist nicht erforderlich, wenn: im Behörden-Verzeichnis für die Region ein ausreichender Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen ist, angrenzende Nichtzielpflanzenflächen weniger als 3 m breit sind, in Abhängigkeit der Aufwandmenge Düsen der Abdriftminderungsklasse vom mindestens75% ( NT102) bzw. 90% (NT 103) auf einer Breite von 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingesetzt werden. Ansonsten ist ein Abstand von 20 m zu Saumbiotopen Sowie die exakten Anwendungsbestimmungen der Gebrauchsanleitung einzuhalten!

Welcher Abstand ist zu Oberflächengewässern einzuhalten?

Roundup®PowerFlex und Roundup®REKORD haben keine Abstandsauflage zu Oberflächengewässern. In jedem Fall sind die Ländervorgaben zu beachten.