Übersicht

Pflanzenschutzmittel / Beizmittel / Toledo®

Tilmor®

Toledo®

Saatgutbehandlungsmittel zum Schutz von Weizen, Roggen und Triticale vor pilzlichen Krankheiten

Beizmittel
Toledo®

- Wirtschaftlicher Basisschutz in Weizen, Roggen und Triticale

Formulierung
Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung
Wirkstoff
  • 37,5 g/l Fluoxastrobin
  • 37,5 g/l Prothioconazol
Artikelnummer Verpackungsgröße Paletteneinheit
05954206 200 l Fass 4
85356895 1000 l Container 1
Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel und Biozide

Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“

Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“

BVL - Bestimmungen

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Ackerbau

Steinbrand (Tilletia caries o. foetida)Anw.-Nr.: 025913-00/00-001

Status
Zulassung, bis 31.12.2020
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Weizen
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Steinbrand (Tilletia caries o. foetida)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
Saatgutbehandlung
Aufwand
160 ml/dt max. Mittelaufwand 384 ml/ha (entspr. max. 2,4 dt Saatgut/ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Septoria nodorumAnw.-Nr.: 025913-00/00-002

Status
Zulassung, bis 31.12.2020
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Weizen
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Septoria nodorum
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
Saatgutbehandlung
Aufwand
160 ml/dt max. Mittelaufwand 384 ml/ha (entspr. max. 2,4 dt Saatgut/ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Fusarium culmorumAnw.-Nr.: 025913-00/00-003

Status
Zulassung, bis 31.12.2020
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Weizen
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Fusarium culmorum
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
Saatgutbehandlung
Aufwand
160 ml/dt max. Mittelaufwand 384 ml/ha (entspr. max. 2,4 dt Saatgut/ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Schneeschimmel (Monographella nivalis)Anw.-Nr.: 025913-00/00-004

Status
Zulassung, bis 31.12.2020
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Weizen
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Schneeschimmel (Monographella nivalis)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
Saatgutbehandlung
Aufwand
160 ml/dt max. Mittelaufwand 384 ml/ha (entspr. max. 2,4 dt Saatgut/ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Schneeschimmel (Monographella nivalis)Anw.-Nr.: 025913-00/00-005

Status
Zulassung, bis 31.12.2020
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Roggen
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Schneeschimmel (Monographella nivalis)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
Saatgutbehandlung
Aufwand
120 ml/dt max. Mittelaufwand 192 ml/ha (entspr. max. 1,6 dt Saatgut/ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Stängelbrand (Urocystis occulta)Anw.-Nr.: 025913-00/00-006

Status
Zulassung, bis 31.12.2020
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Roggen
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Stängelbrand (Urocystis occulta)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
Saatgutbehandlung
Aufwand
120 ml/dt max. Mittelaufwand 192 ml/ha (entspr. max. 1,6 dt Saatgut/ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Fusarium culmorumAnw.-Nr.: 025913-00/00-007

Status
Zulassung, bis 31.12.2020
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Triticale
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Fusarium culmorum
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
Saatgutbehandlung
Aufwand
150 ml/dt max. Mittelaufwand 240 ml/ha (entspr. max. 1,6 dt Saatgut/ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Schneeschimmel (Monographella nivalis)Anw.-Nr.: 025913-00/00-008

Status
Zulassung, bis 31.12.2020
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Triticale
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Schneeschimmel (Monographella nivalis)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
Saatgutbehandlung
Aufwand
120 ml/dt max. Mittelaufwand 192 ml/ha (entspr. max. 1,6 dt Saatgut/ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor der Saat

Anwenderschutz/GHS

  • N
  • Xi

R43: Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.

R51/53: Giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.

S2: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

S24: Berührung mit der Haut vermeiden.

S35: Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.

S57: Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.

SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

SB110: Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.

SE1201: Dicht abschließende Schutzbrille tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SF6142: Beim Umgang mit gebeiztem Saatgut Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen.

SF6161: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen beim Absacken des Saatgutes.

SF618: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen beim Reinigen der Beizgeräte.

SP001: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

SS1201: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SS2203: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SS6201: Gummischürze tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

Kennzeichnungsauflagen Umwelt

NB663: Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht gefährdet (B3).

NH677: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Verschüttetes Saatgut sofort zusammenkehren und entfernen."

NH678: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Das Mittel ist giftig für Kleinsäuger; deshalb dafür sorgen, dass kein Saatgut offen liegen bleibt. Vor dem Ausheben der Schare Dosiereinrichtung rechtzeitig abschalten, um Nachrieseln zu vermeiden."

NN130: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Pardosa amentata und palustris (Wolfsspinnen) eingestuft.

NN160: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer) eingestuft.

NN165: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer) eingestuft.

NW262: Das Mittel ist giftig für Algen.

NW264: Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

NW265: Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen.

NW467: Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

VH611: Der Gehalt an Toluol darf 5 g/kg und der Gehalt an Prothioconazol-desthio (2-(1-chlorocycolproyl)1-(2-chlorophenyl-3-(1,2,4-triazol-1-yl)-propan-2ol) darf 0,5 g/kg im technischen Wirkstoff Prothioconazol nicht überschreiten.

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